BEGLEITHUNDEPRÜFUNG (BH/VT)

 




Bei der Begleithundeprüfung wird nicht nur der Hund, sondern auch das Frauchen und Herrchen bewertet und geprüft.

Vor der Prüfung auf dem Platz muss der Hundeführer sein Wissen in einer theoretischen Prüfung beweisen, sofern er zum ersten mal eine BH macht. Erst wenn diese bestanden wurde darf er mit seinem Hund zeigen was er gelernt hat.
Die BH besteht aus zwei Teilen - der Unterordnung und dem Verkehrsteil.

Bei der Unterordnung werden Fuß, Gangartenwechsel, Winkel, und Gruppe verlangt. Alles muss mit und ohne Leine gezeigt werden. Außerdem muss der Hund Abliegen unter Ablenkung, Sitz aus der Bewegung und Platz aus der Bewegung beherrschen. Wird alles korrekt vorgeführt, können hier bis zu 60 Punkte erreicht werden. Die Punktzahl ist jedoch Nebensache, wichtig ist nur ob der Richter am Ende der Unterordnung sagt: "Erster Teil bestanden" oder eben nicht.

Im zweiten Teil der Prüfung, dem Verkehrsteil wird hauptsächlich die soziale Verträglichkeit des Hundes in Alltagssituationen geprüft. Zu diesem Zweck findet die Prüfung meist in der "Stadt" statt. Man geht mit den Hunden an eine Straße oder Kreuzung, hier begegnet der Hund Autos, Radfahrern, Inline-Skatern, spielenden Kindern, etc. der Hund sollte sich hier möglichst gleichgültig verhalten. Weitere Übungen sind: das Anbinden des Hundes (wie vor einem Einkaufsladen), wobei sich der Hundeführer entfernt, in dessen Abwesenheit gehen andere Hunde und Menschen vorbei; das gehen durch eine Gruppe; das Ablegen in der Gruppe; das Abrufen in eine Gruppe;... Es gibt hier unendlich viele Situationen die geprüft werden können. Wichtig ist hierbei wie gesagt, dass der Hund sich gleichgültig und keinesfalls aggressiv verhält.

Die Begleithundeprüfung ist die Grundlage für alle anderen Prüfungen. Ohne diese Prüfung bestanden zu haben, darf der Hund bei keiner anderen Sparte starten.

(Hundeführerschein-Sachkundenachweis)
Link zu den Fragebögen des Sachkundenachweiß